Julias Guesthouse

Your home in Iceland

Frida erzählt…

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Frida, August 2012

Mein Name ist Frida, ich bin eine richtige Nachfahrin der Isländischen Landnahmehühner! Ich lebe seit Frühling 2009 auf dem Hof Hraunvellir mit noch 13 anderen Hühnern und einem Hahn. Also der Hahn ist noch sehr klein, erst grad mal 2 Monate alt, aber er macht sich gut, denn er ist mein Sohn!

meine drei Babys

Als Julia nach Hraunvellir kam, lebten wir noch in einem alten ausgemusterten Caravan, das war noch ganz lustig, konnten wir doch in der Ablage hoch oben schlafen und in Ruhe unsere Eier legen. Ich kann mich noch erinnern, wir waren ein ziemlich nervöser Haufen, sehr schreckhaft und sind bei jeder Bewegung von Julia mit lautem Gegacker davon gestoben! Sie kam aber jeden Tag zu uns in den Caravan, hat sich oft zu uns gesetzt, uns etwas erzählt und uns leckeren Haferbrei gekocht! Es wurden zwar jeden Tag die Eier gestohlen, doch irgendwie haben wir Julia doch in unser Herz geschlossen. Bald darauf kamen die 2 Katzen Filou und Luna dazu und in ihrem jugendlichen Leichtsinn meinten sie uns jagen zu können! Uns! Ich muss heute noch schmunzeln wenn ich daran denke! Auch leben 2 Hasen hier, sie dürfen sich frei bewegen. Manchmal kommen sie, wie auch die Katzen und fressen aus dem gleichen Topf Haferbrei mit uns.

hier sind alle gleich!

alle fressen aus dem gleichen Topf

Im 2010 durften Krümmi, Hilaria und ich Eier ausbrüten. Insgesamt waren es 7 Küken die dann geschlüpft waren. Filou der Kater hatte als erster gemerkt, dass meine Küken geschlüpft sind, er schnappte sich eins und wollte sich davonstehlen. Zum Glück hatten wir grad Besuch der das mitbekam und mein Baby wurde gerettet! Mario du bist mein Held! Von den im ganzen 7 Küken waren 6 Hähne und als Julia 5 Hähne wegbringen musste, haben unsere Herzen geweint und Julia’s mit. Letztes Jahr durften wir nicht brüten, so versuchten wir die Eier zu verstecken, mal hinter dem Holzstapel, mal unter Ästen in der Wiese, dann wieder unter den grossen Blättern vom Rhabarber oder hinter dem Abfallcontainer. Das Ziel war bei genügend Eiern, dass sich eine von uns dann als Glugge draufsetzt und sie heimlich ausbrütet. Hat aber nie geklappt bis auf diesen Sommer, da hab ich meine Eier ganz heimlich immer unter die Palette neben der Eingangstreppe gelegt und als ich 10 hatte fing ich mit brüten an. Am dritten Tag meines „Verschwindens“ fand mich Julia und liess mich auf Bitte von Maik brüten. Sie bauten einen kleinen Spezialstall ganz allein für mich und meine Eier. Aber leider schlüpfte nichts nach 21 Tagen und Julia legte mir aus Mitleid anstelle der 10 leeren 4 befruchtete Eier aus dem Hühnerstall ins Nest und siehe da, genau 21 Tage später sind meine 3 Babys geboren. Sie waren so weich und flauschig, einfach nur süss! Sie wachsen unheimlich schnell, schon am 5. Tag bekamen sie kleine Federn und jetzt fast 2 Monate nach ihrer Geburt schauen sie aus wie richtige Hühner, einfach in Klein. Wir sind nun umgezogen in einen grösseren Stall und jetzt dürfen wir 4 auch schon raus aus dem Stall, aber nur wenn Julia und/oder Maik dabei sind! Denn die anderen sind wohl ein bisschen eifersüchtig auf meinen Nachwuchs und sind hinter den Kleinen her. Dann geht mein Temperament mit mir durch und ich stürze mich mit Kampfschrei auf meine Widersacherinnen! Julia geht dann dazwischen, damit sich die Gemüter wieder abkühlen können und ich mich wieder auf die Gefiederpflege und Futteraufnahme konzentrieren kann, meine drei Kleinen natürlich immer in meiner Nähe! Bald werden wir alle wieder zusammen im Hühnerstall wohnen. Jeder bekommt seinen Platz auf den Stangen, mein Sohn übernimmt das Zepter als Nachfolger von seinem Vater Columbus und ich darf mich dann wieder ein bisschen mehr den Menschen in Hraunvellir widmen, mich wieder auf deren Schulter setzen und Streicheleinheiten abholen.

Frida und Julia

Ich wünsche allen Vier- und Zweibeinern, und allen andern auch, eine schöne Zeit! Vielen Dank für all die Besuche diesen und die letzten Sommer und ich freu mich schon auf euch alle, dann vielleicht schon im neuen Haus! Alles Liebe, eure Frida

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